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Wissenswertes über Photovoltaik

Die Globalstrahlung in Deutschland

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In Süddeutschland liegt die Sonneneinstrahlung zwischen 880 kWh und 1.100 kWh pro m² im Jahr. Das entspricht bei einem normalem Einfamilienhaus ca. 70.000 kWh Energieeinstrahlung auf die zur Sonne gerichteten Dachfläche. (dies entspricht einer Heizölmenge von ca. 6.500 Liter)

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Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

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Die Sonnenenergie wird in den v.a auf Dächern installierten Solarmodulen in elektrische Energie umgewandelt. Der hierbei entstehende Gleichstrom wird mit einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt, der dann in das Stromnetz eingespeist werden kann.

Für den eingespeisten Strom erhält der Anlagenbetreiber eine Vergütung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). Diese wird für eine Laufzeit von 20 Jahren garantiert und richtet sich nach dem Jahr der Inbetriebnahme der Anlage. In der nachfolgenden Tabelle sind die Einspeisevergütungen, die für Anlagen gelten, die 2011 ans Netz gehen, dargestellt.

 Leistung

 <30 kWp

 30-100 kWp

 >100 kWp

 Dach

 28,74 Ct/kWh 27,33 Ct/kWh 25,56 Ct/kWh

 Fassade

 28,74 Ct/kWh

 27,33 Ct/kWh

 25,56 Ct/kWh

 Freiflächen

 22,07 Ct/kWh

 22,07 Ct/kWh 22,07 Ct/kWh

Im Jahr 2012 wird die Vergütung für Anlagen bis 100 kWp nach dem EEG voraussichtlich weiter gekürzt. Die Höhe der Kürzung richtet sich nach dem Zubau der Anlagen in 2011.

Einspeisevergütung bei Eigenverbrauch

Der Eigenverbrauch ist die lukrativste Form der Verwendung selbsterzeugten Solarstroms. Gefördert werden bis zum 31.12.2011 Photovoltaik-Anlagen bis zu 500 kWp (vorher 30 kWp), womit neben dem privaten Eigenverbrauch auch der Eigenbedarf von energieverbrauchenden Unternehmen gefördert wird.
Vom 1.1.2012 an sind vorerst keine Eigenverbrauchsanmeldungen mehr möglich.

Die Vergütungssätze für den Eigenverbrauch sind an die jeweilige Einspeisevergütung gekoppelt – sie liegen zwar unter der Einspeisevergütung, sind aber so hoch, dass sie zusammen mit der Ersparnis an Stromkosten einen Gewinn ergeben, der die Einspeisevergütung i.d.R. um einige Cent übertrifft.

Beim Eigenverbrauch gelten zwei Tarife. Wer bis zu 30% der durch die Photovoltaikanlage erzeugten Energie selbst verbraucht, erhält eine Vergütung, die 16,38c unter der Einspeisevergütung liegt. Für einen Anteil über 30% erhält man sogar eine Vergütung von nur 12c unter der Einspeisevergütung. Bei einem durchschnittlichen deutschen Strompreis von 25,45 c/kWh im Jahr 2011 (geschätzt; Quelle: Wikipedia) liegt der finanzielle Vorteil bei 9,07c bzw. 13,45c über der Einspeisevergütung. Nachfolgend die Vergütung für Eigenverbrauch bei Dach- und Gebäudeanlagen:

Verbrauch in %

der Anlagenleistung

 <30 kWp

 30-100 kWp

 >100 kWp

 bis 30 %

 12,36 Ct/kWh 10,95 Ct/kWh   9,48 Ct/kWh

 ab 30 %

 16,75 Ct/kWh

 15,33 Ct/kWh

 13,86 Ct/kWh

 

Der ideale Standort einer PV-Anlage

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Finanzierungsmöglichkeiten

Eine Finanzierung der Anlage ist über folgende Kreditprogramme möglich:

  • KfW-Programm Erneuerbare Energien
  • landwirtschaftliche Rentenbank
  • Sonderfinanzierung ohne Grundschuld bis 100.000 € (Angebot über den MR möglich)
  • Umweltbank: Finanzierung bis 50.000 € ohne Grundschuldabsicherung
  • Leasing/Mietkauf

Die Beantragung der Förderdarlehen (KfW/Rentenbank) ist über die Hausbank möglich. In der Regel erfolgt die Absicherung der Finanzierung über Grundschulden. Bei der Sonderfinanzierung erfolgt die Absicherung durch die PV-Anlage (Vorteil: Kreditspielräume bleiben erhalten)

 

 

 
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